Einblasdämmung fürs Dach – was kostet das ungefähr?

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  • #456
    NeulingNadja
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich bin gerade dabei unser Reihenhaus aus den 70ern energetisch etwas aufzupäppeln. Der Heizungsmonteur hat mir empfohlen, die oberste Geschossdecke mit Einblasdämmung zu dämmen, weil da angeblich viel Wärme verloren geht. Klingt erstmal sinnvoll, aber ich hab überhaupt keine Vorstellung was das kosten soll. Ist das Preislich stark abhängig von der Fläche? Und lohnt sich das überhaupt, wenn man vorhat in 5-6 Jahren vielleicht zu verkaufen? Würde mich über Erfahrungswerte freuen!

    #457
    AltbauAstrid
    Teilnehmer

    Die Fläche spielt auf jeden Fall eine Rolle, aber auch welches Material verwendet wird und wie gut zugänglich das Ganze ist. Bei uns war es die Hohlraumdämmung in der Außenwand – da hat der Handwerker pro Quadratmeter irgendwas zwischen 8 und 15 Euro aufgerufen, je nach Aufwand. Für eine Geschossdecke ist das Prinzip ähnlich, oft sogar etwas günstiger weil die Zugänglichkeit einfacher ist. Auf jeden Fall mehrere Angebote einholen, die Preisunterschiede sind teils erheblich.

    Zum Wiederverkauf: Ein besserer Energieausweis ist eigentlich immer ein Plus, gerade in Hamburg wo die Käufer inzwischen genauer hinschauen.

    #458
    EnergieErik
    Teilnehmer

    Ich hab das letztes Jahr bei meinem Elternhaus machen lassen, auch Baujahr 73. Für die Geschossdecke (ca. 80qm) haben wir knapp 900 Euro gezahlt inkl. Material und Einblasen, fand ich eigentlich fair. Der Handwerker hat Zelluloseflocken verwendet.

    Wenn du dich vorab informieren willst was verschiedene Dämmstoffe kosten und was die Unterschiede sind, hatte ich damals diese Seite über Einblasdämmung Kosten gefunden – hat mir geholfen die Angebote der Handwerker besser einzuschätzen. Gerade wenn man nicht vom Fach ist, ist sowas nützlich bevor man ins Gespräch geht.

    #459
    Thorben Hansen, BauingenieurThorben Hansen
    Moderator

    Zum Verkaufsthema kurz noch: Energetische Maßnahmen zahlen sich bei Verkauf oft nicht 1:1 aus, aber sie machen das Haus einfach leichter verkäuflich und du sparst in der Zwischenzeit Heizkosten. Bei 5-6 Jahren Restnutzung rechnet sich das bei den aktuellen Energiepreisen eigentlich fast immer. Ich würde es trotzdem machen.

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