Schneidebrett aus Holz – welche Holzart macht Sinn?

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  • #987
    NeulingNadja
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, wir haben gerade unsere Küche neu eingerichtet und ich möchte endlich von den billigen Kunststoffbrettern wegkommen. Ein Schneidebrett aus Holz soll es werden, aber ich blick bei den ganzen Holzarten nicht durch. Im Laden lagen da Akazie, Bambus, Buche, Walnuss… alle in unterschiedlichen Preisklassen. Worauf muss ich achten? Ist Bambus wirklich so gut wie immer behauptet wird, oder lieber klassische Buche? Und wie ist das mit der Pflege, muss man das regelmäßig ölen? Wäre dankbar für Erfahrungen aus der Praxis!

    #988
    WohnideenWibke
    Teilnehmer

    Bambus ist streng genommen kein Holz, sondern Gras – und die Oberfläche ist oft ziemlich hart, was Messer auf Dauer stumpf machen kann. Ich würde für den Alltag eher zu Buche oder Ahorn greifen. Beides ist dicht genug, nimmt keine Gerüche so leicht an und lässt sich gut pflegen. Walnuss sieht toll aus, ist aber eher was fürs Servieren, finde ich – also wenn man Käse drauf anrichtet und so. Zur Pflege: einmal im Monat mit Leinöl oder speziellem Schneidebrettöl einreiben reicht völlig, dann hält so ein Brett ewig.

    #989
    Thorben Hansen, BauingenieurThorben Hansen
    Moderator

    Ich hab vor nem Jahr auch intensiv nach nem guten Brett gesucht und bin dabei über einen Artikel gestolpert, der die verschiedenen Holzarten wirklich gut erklärt – also auch was zu Maserung, Hygiene und welche Hölzer messerschonend sind: schneidebretter holz. Hat mir damals echt weitergeholfen. Ich hab mich dann für Akazie entschieden, weil das Holz sehr dicht ist und bei mir täglich im Einsatz ist – keinerlei Risse bisher, auch nach mehrmaligem Nasswerden nicht.

    #990
    EnergieErik
    Teilnehmer

    Akazie kann ich auch bestätigen, sehr robustes Zeug. Wichtig ist eigentlich vor allem die Dicke des Bretts – unter 3 cm würd ich nicht gehen, sonst verzieht sich das zu leicht wenn’s mal feucht wird. Und niemals in die Spülmaschine, das mögen alle Holzbretter gar nicht. Mit dem regelmäßigen Ölen wie WohnideenWibke schon gesagt hat bist du auf der sicheren Seite.

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