Treppenlift nachrüsten im Altbau – wer hat Erfahrungen?

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  • #460
    AltbauAstrid
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, meine Schwiegereltern wohnen seit über 40 Jahren in ihrem Reihenhäuschen in Rahlstedt und kommen mit den Treppen langsam nicht mehr so gut zurecht. Wir überlegen jetzt ernsthaft, einen Treppenlift nachrüsten zu lassen. Das Haus ist Baujahr 1968, die Treppe ist ziemlich steil und nicht besonders breit – vielleicht 80 cm. Hat jemand sowas schon gemacht und kann sagen, ob das überhaupt technisch geht und was das ungefähr kostet? Wir wissen grad gar nicht, wo wir anfangen sollen.

    #461
    Thorben Hansen, BauingenieurThorben Hansen
    Moderator

    Das kenn ich aus der eigenen Familie. Bei meinen Eltern war die Treppe auch nicht breiter, und es hat trotzdem geklappt. Die meisten geraden Treppenlifte brauchen nur ca. 70–75 cm lichte Breite, also sollte das bei euch passen. Preislich würde ich für einen geraden Lift mit Einbau grob 3.000–5.000 Euro einkalkulieren, je nach Hersteller und Ausstattung. Wenn die Treppe Kurven hat, wird’s deutlich teurer. Auf jeden Fall mehrere Angebote einholen, die Preisunterschiede sind enorm.

    #462
    WohnideenWibke
    Teilnehmer

    Zu den Kosten kann Thorben eigentlich schon recht geben. Was ich noch ergänzen würde: unbedingt prüfen, ob die Pflegekasse einen Zuschuss zahlt – bei anerkanntem Pflegegrad gibt’s bis zu 4.000 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, das deckt bei einem geraden Lift schon einen Großteil ab.

    Für den ersten Überblick hab ich damals hier geschaut, da werden verschiedene Modelle verglichen und es gibt auch Infos zu Förderung und worauf man beim Einbau achten sollte. Hat mir geholfen, bevor wir die ersten Handwerker kontaktiert haben.

    #463
    BauherrBjoern
    Teilnehmer

    Noch ein praktischer Hinweis aus eigener Erfahrung: lasst den Einbau unbedingt von einem Fachbetrieb machen, der auch den TÜV-Abnahme organisiert. Klingt bürokratisch, aber bei Weiterverkauf des Hauses oder im Schadensfall ist das wichtig. Und fragt beim Anbieter gleich nach dem Wartungsvertrag – die Teile müssen regelmäßig geprüft werden.

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