Bauforum Hamburg › Foren › Immobilien & Finanzen › Finanzierung & Recht › Wie viel Eigenkapital braucht man wirklich beim Hauskauf in Hamburg?
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ImmoIlka aktualisiert.
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August 2, 2026 um 1:28 a.m. Uhr #336
NeulingNadja
TeilnehmerHallo zusammen, ich bin neu hier und stehe gerade vor meiner ersten Immobilienentscheidung. Wir schauen uns gerade nach einem Reihenhaus im Hamburger Umland um, Preise so um die 450.000 Euro. Jetzt lese ich überall was anderes: manche sagen 20% Eigenkapital minimum, andere sagen 10% reichen auch. Unser Berater bei der Hausbank hat uns irgendwas von 30% erzählt, was uns ehrlich gesagt ziemlich erschreckt hat. Wie habt ihr das damals gehandhabt? Und was ist mit den Nebenkosten – die kommen ja nochmal obendrauf, oder? Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar!
August 2, 2026 um 8:09 p.m. Uhr #337FinanzFlorian
TeilnehmerHallo und willkommen! Die 30% von deiner Hausbank klingen erstmal viel, aber die meinen damit wahrscheinlich Eigenkapital inkl. der Kaufnebenkosten. In Hamburg hast du ja allein schon 5,5% Grunderwerbsteuer, plus Notar, ggf. Makler – das summiert sich schnell auf 10-12% des Kaufpreises. Die sollten tatsächlich aus eigener Tasche kommen, sonst wird’s bei den meisten Banken schwierig.
Als Faustregel: wenn du den Kaufpreis zu 90% finanzieren willst, brauchst du die Nebenkosten plus idealerweise noch etwas Puffer. Bei 450k also grob gesagt 60-70k Eigenkapital würde ich schätzen. Aber das hängt natürlich auch von eurem Einkommen und der monatlichen Belastbarkeit ab.
August 4, 2026 um 10:16 a.m. Uhr #338
Thorben HansenModeratorKann Florian nur zustimmen, die Nebenkosten immer separat rechnen. Was bei uns damals geholfen hat: wir haben nicht nur bei der Hausbank angefragt, sondern mehrere Angebote verglichen. Das macht wirklich einen Unterschied, manchmal mehrere Zehntausend Euro über die Laufzeit.
Ich hab damals bei miasanbaufi.de angefangen zu recherchieren, die haben recht verständlich erklärt wie man verschiedene Finanzierungsangebote einordnet und worauf man bei den Konditionen achten soll. War für mich als Erstkäufer sehr hilfreich bevor ich überhaupt in irgendwelche Gespräche gegangen bin.
Lass dich nicht von der Hausbank unter Druck setzen – die wollen natürlich ihr Produkt verkaufen.
August 5, 2026 um 1:32 p.m. Uhr #339ImmoIlka
TeilnehmerNoch kurz ergänzt: In Hamburg lohnt es sich auch immer, nach KfW-Förderung oder IFB-Hamburg-Programmen zu schauen, gerade wenn das Haus energetisch nicht auf dem neuesten Stand ist. Manchmal lässt sich da ein Teil der Finanzierung günstiger gestalten. Manche Banken bauen das direkt in die Finanzierungsstruktur ein, andere nicht – also ruhig gezielt danach fragen.
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