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August 2, 2026 um 6:56 p.m. Uhr als Antwort auf: Alte Gasheizung tauschen – welche Heizkörper kaufen? #465
EnergieErik
TeilnehmerDas haben wir bei uns genauso durchgezogen – Material selbst besorgt, nur Arbeit bezahlt. Der Installateur hat das problemlos mitgemacht, musste nur vorher klären welche Typen und Anschlussmaße er braucht. Spart je nach Umfang wirklich ordentlich Geld, weil der Aufschlag beim Handwerker für Heizkörper teilweise happig ist.
Wichtig: vorher genau absprechen was du lieferst, damit der Betrieb keine Haftung für das Material übernehmen muss. Und lass dir die genauen Raummaße und Heizlastberechnungen geben bevor du bestellst – sonst passiert es schnell dass ein Heizkörper zu klein ist.
August 2, 2026 um 5:47 p.m. Uhr als Antwort auf: Verteilerkasten im Altbau erneuern – wie aufwändig ist das wirklich? #386EnergieErik
TeilnehmerThorben hat recht, der Kasten selbst ist meistens nicht das Problem. Wir hatten bei unserem Haus von 1958 ähnliche Situation. Ich hab mich vorab selbst ein bisschen schlau gemacht, unter anderem auf hensel-electric.de – die haben ganz vernünftige Infos zu Verteilern und Zubehör, hab da auch nachgeschaut welche Komponenten überhaupt Sinn machen. Hilft zumindest damit man beim Gespräch mit dem Elektriker nicht völlig blank dasteht.
Was die Leitungen angeht: Wenn die noch in Ordnung sind, muss nicht alles neu. Aber ein FI pro Stromkreis ist inzwischen eigentlich Standard, das sollte das Angebot auf jeden Fall enthalten.
EnergieErik
TeilnehmerDas kenne ich, bei Baujahren um 1960 ist meistens ein Vollziegel-Mauerwerk verbaut, manchmal auch Hohlblocksteine. Je nachdem was du hast, kommt Kerndämmung gar nicht in Frage – die funktioniert nur bei zweischaligem Mauerwerk mit Luftschicht dazwischen. Lass das erstmal prüfen.
WDVS von außen ist für Einfamilienhäuser aus der Zeit eigentlich die gängigste Lösung, 12-16cm EPS oder Mineralwolle je nach Budget und Ziel. Wichtig: Vorher unbedingt schauen ob Feuchteschäden in der Wand sind, sonst dämmt man die Feuchtigkeit ein. Hast du schon einen Energieberater eingeschaltet? Ohne den würde ich nix beauftragen.
August 2, 2026 um 9:21 a.m. Uhr als Antwort auf: Wärmepumpe nachrüsten – wie habt ihr das angegangen? #297EnergieErik
TeilnehmerDas Thema kenn ich gut, wir haben letztes Jahr genau das durchgezogen – Altbau, Heizkörper, kein FBH. Entscheidend ist wirklich der Heizkörper-Check: wenn die Dinger groß genug dimensioniert sind, reichen oft 50–55 Grad Vorlauf, und viele Luft-Wasser-WPs kommen damit klar. Lass dir auf jeden Fall einen Heizlastbericht machen, am besten von einem unabhängigen Energieberater. Ohne den tappt man komplett im Dunkeln. Die Dämmung hilft natürlich, muss aber nicht perfekt sein – kommt auf die Kombination an.
August 2, 2026 um 5:10 a.m. Uhr als Antwort auf: PV-Anlage selbst planen und montieren – realistisch oder Fummelkram? #425EnergieErik
TeilnehmerAlso ich hab vor zwei Jahren eine kleine Anlage auf meiner Garage selbst aufgebaut, 4,8 kWp. Die Montage der Unterkonstruktion und Module ist wirklich machbar wenn man schwindelfrei ist und ein bisschen Ahnung hat. Den Anschluss ans Netz hab ich dann vom Elektriker machen lassen, das ist Pflicht und kostet gar nicht so viel. Die Planung war bei mir das eigentlich aufwendige – Verschattung, Modulanzahl, Kabellängen. Da muss man sich schon reindenken.
August 2, 2026 um 2:33 a.m. Uhr als Antwort auf: PV-Anlage als Carportdach – lohnt sich das wirklich? #317EnergieErik
TeilnehmerDie Frage nach der Neigung ist berechtigt, aber nicht so dramatisch wie man denkt. Bei Ost-West-Ausrichtung oder auch flacheren Winkeln verlierst du im Vergleich zur Idealneigung (so 30-35 Grad Süd) vielleicht 10-20% Ertrag. Für Eigenverbrauch – also z.B. zum Laden eines E-Autos – kann das trotzdem sehr attraktiv sein, weil du den Strom direkt da produzierst wo du ihn brauchst. Statisch musst du aber aufpassen, die Module haben Eigengewicht und Windlast, das muss die Carport-Konstruktion hergeben. Am besten früh einen Statiker mit einbeziehen.
Juli 9, 2026 um 8:20 a.m. Uhr als Antwort auf: Alte Betonwand durchbohren – welches Werkzeug schafft das? #147EnergieErik
TeilnehmerNoch ein praktischer Hinweis dazu: Bitte vorher unbedingt einen Leitungssucher benutzen bevor du in Kellerwände bohrst, gerade bei Altbauten liegen Strom- und Wasserleitungen manchmal da wo man sie nicht vermutet. Das ist kein Spaß wenn man da reinbohrt.
Ansonsten würde ich Thorben zustimmen – Hilti oder auch Bosch Professional sind für harten Beton die erste Wahl. Wenn du das Gerät nur einmalig brauchst, frag auch mal Nachbarn oder im lokalen Werkzeugverleih, spart einiges.
Juli 9, 2026 um 12:31 a.m. Uhr als Antwort auf: Gartenhaus gesucht – Budget knapp, was sind eure Erfahrungen? #139EnergieErik
TeilnehmerGuter Hinweis mit den Restposten! Würde ich auch so machen. Noch ein Tipp von mir: Denk auch an den Aufbau – manche Anbieter liefern nur und der Aufbau ist dann Eigenleistung. Wenn du handwerklich nicht so fit bist lieber vorab klären was dabei ist. Und ein ordentliches Fundament nicht vergessen, entweder Punktfundamente oder Schotterplatte, sonst fault das Holz von unten.
Juni 15, 2026 um 3:00 p.m. Uhr als Antwort auf: Foerderung fuer Daemmung und PV: wo fange ich an? #89EnergieErik
TeilnehmerAlso erst Beratung und Antrag, dann beauftragen. Gut, dass ich gefragt habe, ich war kurz davor, direkt loszulegen.
Juni 9, 2026 um 5:50 p.m. Uhr als Antwort auf: Waermepumpe im Altbau: sinnvoll oder erst daemmen? #84EnergieErik
TeilnehmerDanke, das ist differenzierter als das, was man sonst so hoert. Ich lasse mal die Heizlast berechnen.
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